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Wanderausstellung

Auf den Spuren eines Fotos

kuratiert von Yad Layeled France in Kooperation mit Yad Layeled Austria

Der Verein Yad Layeled Austria hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche für das Thema Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu sensibilisieren und so den Keim für ein zukünftiges besseres Zusammenleben und mehr Verständnis für « das Fremde » zu säen. Um möglichst viele Jugendliche ansprechen zu können, konzentriert sich Yad Layeled Austria in seiner Arbeit nicht nur auf die Weiterbildung zu diesem Thema für Jugendliche, sondern organisiert auch Seminare und Schulungen für LehrerInnen, die durch die Weitergabe ihres Wissens in der Folge als Multiplikatoren fungieren.

Die Ausstellung « Auf denSpuren eines Fotos » ist kuratiert  von Yad Layeled France und in den Schulen in Frankreich ein großer Erfolg. Yad Layeled Austria – Dialog für die Zukunft ist Kooperationspartner für die österreichischen Schulen. Angedacht ist, daß wir nach Österreich auch in deutsche Schulen gehen werden.

Das Kindermuseum Yad Layeled im Kibbutz Lohamei Hagetaot in Israel ist das zweitgrößte Holocaust Archiv nach Yad Vashem und das Kindermuseum ist das Einzige weltweit, das für Kinder und Jugendliche die Geschichte und Auswirkung der Shoah dem Alter der Kinder entsprechend zeigt und dafür Seminare, Projekte und Ausstellungen sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für LehreInnen entwickelt. Es zeigt die Jahre des Holocausts durch die Augen der Kinder, die in dieser Zeit gelebt haben.

Die Ausstellung zeigt 10 Lebensgeschichten jüdischer Kinder aus verschiedenen europäischen Ländern in denen die Nationalsozialisten an der Macht waren und die das mörderische Regime überlebt haben. Eine davon ist Alisa Tennenbaum aus Wien, die das Glück hatte durch den  „Kindertransport“ mit dem letzten  Zug im August 1939 nach England zu entkommen.

 Die meisten dieser Zeitzeugen sind noch am Leben. Ihre Erzählungen erlauben, eines der dunkelsten Kapitel, die die Geschichte je gekannt hat, zur Sprache zu bringen, die Gerechten, die die Rettung dieser Kinder ermöglicht haben, zu würdigen und dem Gedächtnis derer, die nicht gerettet wurden, die Ehre zu erweisen.

 Ausgehend von Erzählungen, Fotos und Unterlagen entdecken die SchülerInnen (allein oder in Gruppen) die Geschichte eines jüdischen Kindes, das während des Krieges versteckt war. Sie schreiben selbst die Geschichte dieses Kindes, indem sie diese aufmerksam lesen und einen zur Verfügung gestellten Fragebogen beantworten. Jeder Teilnehmer oder jede Gruppe wählt ein Kind aus, dessen Geschichte er oder sie erzählen will.

Die Ausstellung ist bewusst so konzipiert, dass sie in die Schulen (Berufsschulen, KMS, Gymnasien,…) geht und dazu wird das Unterrichtmaterial (Handbuch für LehrerInnen und die Geschichten der Kinder mit Fachvokabular und Fragebogen) mitgeliefert und auf der dazu gestalteten Website werden weitere Informationen angeboten.

Wir haben 2 Sets von je 16 Roll ups. Davon ist eines in Wien und das andere in den Bundesländern unterwegs. Der Eintritt ist kostenlos.

Ab 17. Oktober 2011 ist „Auf den Spuren eines Fotos“ als 1. Station in Österreich in der Pädagogischen Fachhochschule Klagenfurt zu sehen und ab 20. Oktober 2011 in der Berufschule Campus Längenfeld in Wien.

Bis jetzt haben sich schon mehr als 20 Schulen in Wien und den Bundesländern angemeldet, die die Ausstellung zeigen wollen. Viele davon sind wieder Berufsschulen, die mit der letzten Ausstellung „Die Kinder von Maison d´Izieu“ sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
 

Agentur Milli Segal, Taborstraße 24A/1/4, A-1020 Wien, Tel: +43 - 1 - 968 72 66, EMail: info@millisegal.at
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